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open-access.network

Kompetenz- und Vernetzungsplattform im Bereich Open Access

Das deutschlandweite Projekt startete zum 1. Januar 2026 in die dritte Förderphase. Dabei werden zentrale Informations- und Vernetzungsangebote, die Initiativen und Akteur*innen aktivieren und überregional vernetzen sowie den Austausch innerhalb der Wissenschaft zu Open Access stärken, weiter ausgebaut. In seiner Fortsetzung realisiert das Projekt zahlreiche Maßnahmen, um die Open-Access-Transformation voranzutreiben.

Projektpartner*innen

Die drei zentralen Ziele des Projekts sind die Bereitstellung von Informationen, die Kompetenzvermittlung und die Vernetzung der bestehenden und sich erweiternden Open Access Community. Ein wichtiger Schritt war der Launch des Portals open-access.network im September 2021, das die bestehende Informationsplattform open-access.net ablöste.

Von 2023 bis 2025 wurden erfolgreiche Online-Fortbildungen und Vernetzungsformate fortgeführt und um neue Themen rund um die Open-Access-Transformation ergänzt. Eine Möglichkeit zur Vernetzung für Open-Access-Projekte bietet der oa.hub, zentrale Informationen und Berichte rund um das Open Access werden im oa.blog bereitgestellt. Der bereits in 2022 gelaunchten Service oa.atlas wird weiter ausgebaut. Der oa.finder wird an der Universität Bielefeld weiter ausgebaut.

Ab 2026 liegt der Fokus auf der Vertiefung, Weiterentwicklung und langfristigen Sicherung der bundesweiten Open-Access-Infrastruktur. Dazu gehören die Verstärkung der Community-Bildung und des Wissensaustauschs innerhalb der Open-Access-Landschaft sowie die Weiterentwicklung der bestehenden Tools, Informationsangebote und Fortbildungsformate, die das open-access.network in vergangenen Projektphasen bereits erarbeitet hat. Die Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften, Fachhochschulen, politischen Akteur*innen, Leitungsebenen an wissenschaftlichen Einrichtungen und Wissenschaftler*innen wird intensiviert und die Umsetzung von offener Wissenschaft gestärkt.

Was wird am Open Research Office Berlin umgesetzt

Im Teilvorhaben des Open Resarch Office werden Fort- und Weiterbildungsangebote mit Wissenschaftler*innen, Fachgesellschaften, Fachinformationsdiensten und NFDI-Konsortien sowie Angebote für außerhochschulische und forschungsunterstützende Einrichtungen im Fokus stehen (gemeinsam mit dem Projektpartner Technische Informationsbibliothek (TIB)).

Außerdem wird das Netzwerk Recht und Open Research aufgebaut, in dem sich juristische und Open-Research-Akteur*innen austauschen können. In gemeinsamen Workshops können sich Stakeholder zu konkreten juristischen Fragen austauschen und Lösungen finden, sich aber auch zu rechtspolitischen Themen vernetzen.

Gemeinsam mit dem Projektpartner Helmholtz Open Science Office und SUB Göttingen wird der weitere Ausbau des oa.atlas und seinen Länderdossiers vorangebracht. Die aktualisierten Ausgaben der Dossiers sollen in die Datenbank des oa.atlas integriert werden, sodass alle relevanten Informationen über die historischen Entwicklungen und den aktuellen Stand von Open-Research-Maßnahmen der Länder an einem Ort übersichtlich zugänglich sind.

Die Open Access Community wird durch digitale Fokusgruppen gestärkt, die begleitet und ausgebaut werden (gemeinsam mit dem Projektpartner Universität Konstanz). Durch diese Aufgabenbereiche kann das Open Research Office Berlin eine Vielzahl von Synergien besonders im Themenfeld Open Access zu wissenschaftlichen Publikationen herstellen und den Vernetzungsgrad innerhalb der deutschsprachigen Community weiter erhöhen.

oa.atlas

Der im Rahmen des Projekts durch das Open Research Office Berlin entwickelte oa.atlas ist eine strukturierte Datensammlung, die die Open-Access-bezogenen Aktivitäten und Strategien auf Ebene der wissenschaftlichen Einrichtungen verschiedenen Typs im Karten- und Listenformat abbildet. Es werden neben Einrichtungskoordinaten verschiedene Open-Access-Maßnahmen, darunter Open Access und Open Science Policies, die Verfügbarkeit von Beauftragten oder Ansprechpersonen für Open Access oder Publikationsfonds erfasst. Neben einer Aktualisierung der Daten stand die Kuratierung durch die Open Access Community im Fokus der zweiten Förderphase. In der dritten Förderphase werden die Länderdossiers überarbeitet und ein Verstetigungskonzept erstellt. Eine kollaborative Datenpflege und die Sammlung aktueller Daten erfolgt über Workshops und Data Sprints.

Auf Ebene der Länder sind aktuelle und retrospektive wissenschaftspolitische Positionen, Strategien und Programme, Aussagen zu Open Access in den aktuellen Koalitionsvereinbarungen, historische Entwicklungen sowie Maßnahmen der Vernetzung und Good-Practice-Beispiele in den verschiedenen Länderdossiers als kompakte Übersicht aufbereitet. In der dritten Förderphase wird eine aktuell überarbeitete Fassung der Länderdossiers erstellt und in die oa.atlas-Datenbank überführt, sodass alle Daten direkt dort zugänglich sind.